Wie du Haargabeln für deine Hochsteckfrisur verwendest

Ein Haarschmuck 1×1 zur Haarforke

Passionierte Langhaarträgerinnen aus dem Langhaarnetzwerk kennen sie, vielen anderen wird dieses Haarschmuckstück vielleicht weniger bekannt sein. Die Haargabel oder auch Haarforke genannt. Sie sieht aus wie eine dicke Haarnadel in U-Form mit zwei oder mehr Zinken und wird genauso wie diese verwendet. Zum Hochstecken von langen Haaren und als Schmuck. Erhältlich ist sie in verschiedensten Materialien wie Holz, Horn, Metall, Glas oder Kunststoff und in unterschiedlichsten Größen, Designs und Preisklassen.

Geschichte

Haar-Accessoires sind keine Erfindung unserer Zeit, sie wurden bereits bei den Ägyptern, Griechen und Römern nachgewiesen. Und auch in vielen anderen Kulturen. Maßgeblichen Einfluss auf die modernen Haargabeln und Haarstäbe hatte vermutlich die chinesische und die japanische Kultur. Das Hairpin Museum von Wu Yi-Shiuan aus Taiwan gibt einen Überblick dazu. Und auch im Kushi Kanzashi Museum in Tokio lässt sich viel zum traditionellen japanischen Haarschmuck finden. In Europa hat sich der Gebrauch künstlerisch verzierter Haarnadeln über das Mittelalter, die Renaissance, die Barockzeit und den Jugendstil hindurch bis in die Gegenwart erhalten. Viele dieser antiken Haarnadeln zeigt das virtuelle Creative Museum mit ihrer beeindruckenden Privatsammlung.

Verwendung

Haargabeln vereinen also die Stabilität von Haarstäben mit der Form von robusten Haarnadeln. Sollen aber haarschonender sein als diese. Sie können für einen Haarknoten (Dutt oder Chignon) oder eine Banane verwendet werden, um die Haare festzuhalten. Je länger die Haare desto länger sollten die Zinken der Haarforke sein. Und je feiner die Haare desto mehr Zinken werden empfohlen. Nessa von Haartraumfrisuren.de zeigt in ihren Video-Tutorials wie du mit ein bisschen Übung deine Haare selbst hochstecken kannst. Sonst übernimmt das auch sicher gerne deine Haarstylistin.

Grah-Toe StudioPlains RevivalAnnKat Designs

Style

Haarforken gibt es in unterschiedlichen Designs und Preisklassen und in verschiedensten Materialien. Von günstigen Massenprodukten über Designer Haarschmuck bis hin zu handgefertigten Einzelstücken aus Edelmetall. Der eigene Kleidungsstil, die Frisur und der Anlass entscheiden, welche Haargabel die passende für dich ist. Holz wirkt erdig, naturverbunden und unterstreicht Ethno-Looks, Perlen ergänzen Bohemian Styles, Metall setzt elegante Akzente und Acryl Forken sind trendig und urban. Hier findest du ein paar Beispiele:

Colette MaloufB&D Art DécoSenza Limiti

Demnächst hier im Rubinskaja Blog ein Interview mit Pilorum, einer kleinen Haarforken Manufaktur in Niederösterreich.

Wie verwendest du Haargabeln?
Und welche Marken kannst du empfehlen?

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