Spätherbstliche Felder am Waldrand – Eine Kette

Es waren die spätherbstlichen Felder am Waldrand, die mich zu dieser Farbgebung inspirierten. Gepflügte Erde, verdorrte Äste, die letzten Pilze und zwischen all dem noch hie und da das satte Grün der Büsche und Gräser. Es ist eine sehr erdige Kette geworden. Mit den kleinen Holzperlen, den schwarz-weißen Glasperlen, die aussehen wie Samen, und den mit Garn umwickelten Kettenteil lasse ich auch meine Bewunderung für afrikanischen Schmuck einfließen.

Der grüne Walkstoff ist ein Stoffrest von meinem Mantel, an dem ich gerade arbeite, der gelbgrüne Leinenstoff ist von meinem Rock. Die Spiralen sind genäht und geklebt, dadurch bekommen sie eine gewisse Härte – durch die Jeansstoffspirale musste ich sogar ein Loch bohren, um sie auffädeln zu können. Aufgefädelt habe ich mit drei Nylbond-Fäden gleichzeitig, das kann tückisch werden, zwischendurch ist es notwendig zu überprüfen wie die Kette fällt …

Fotos: © Rubinskaja

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